Schnelllauftor in Übergröße vermeidet unnötiges Rangieren
Platz ist teuer und muss in Produktionshallen effizient genutzt werden. Logistikflächen kommen dabei oft ein wenig zu kurz. Gerade deshalb sollten in der Planungsphase gut durchdac...


Platz ist teuer und muss in Produktionshallen effizient genutzt werden. Logistikflächen kommen dabei oft ein wenig zu kurz. Gerade deshalb sollten in der Planungsphase gut durchdachte Lösungen für Lagerflächen, Fahrwege und Tore her. Beim Anbau der Metallbaufirma Schletter in Kirchdorf/Haag bringt ein übergroßes Schnelllauftor von Efaflex die Lösung.
Es ist nicht das einzige Efaflex-Tor, das beim Metallbauer Schletter für einen reibungslosen Warenfluss sorgt. Bereits für den Neubau wurden vor zwei Jahren 30 Tore des Torspezialisten aus dem Niederbayerischen Bruckberg eingebaut. Auch beim Anbau entschieden sich die Architekten und Einkäufer für zehn weitere Tore des Herstellers.
Die Gebäudeerweiterung ermöglicht die Eingliederung aller Fertigungsstandorte als auch die Rückführung der Versandslogistik in den neu erbauten Betrieb. Das bedeutet hohe Anforderungen an Planer und Logistiker.
Der Platz im neuen Anbau ist für Produktionsanlagen maßgenau genutzt. Der Fahrweg für die LKW und andere große Fahrzeuge ist an der Hallenausfahrt sehr eng - und die Lastwagen müssen um die Ecke in das Gebäude fahren.
„Dies wäre bei einem Tor in normaler Breite nur sehr schwer und mit viel Rangiererei verbunden", erklärt Ludwig Schletter. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Metallbaufirma. „Unsere Planer haben sich aus diesem Grund für ein Schnelllaufspiraltor in der XL-Version entschieden: Es stellt kein Hindernis für ein- und ausfahrende Fahrzeuge dar. „Die Lastkraftwagen können durch dieses Tor ohne umständliche Fahrmanöver direkt in die Halle fahren", ergänzt Schletter.
Weniger Schäden, kürzere Rangierzeiten
Gleich zwei Probleme haben die Planer mit dem Tor gelöst. Es gibt keine oder erheblich weniger Anfahrschäden am Tor und die kürzeren Rangierzeiten haben wesentlich geringere Tor-Offenhaltezeiten zur Folge. Die Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit ist ein weiterer wichtiger Grund für die Auswahl der Efaflex-Tore.
„Die Arbeitstemperatur in den Hallen sollte auf normalem Niveau liegen", sagt Ludwig Schletter. Bei längeren Offenhaltezeiten der Tore müsste im Winter kräftig gegen die einfallende Kälte angeheizt werden und damit würde unnötiges CO2 freigesetzt. Für ein weltweit operierendes Unternehmen wie Schletter kommt dies nicht in Betracht. Die Firmendachanlage, die seit gut einem Jahr Solarstrom produziert, hat seit dieser Zeit 1.100.000 kwh ins Netz eingespeist. Das entspricht einer CO2-Vermeidung von über 800 Tonnen.
Dieses Umweltbewusstsein verlangt das Unternehmen auch von seinen Zulieferern: Auch für deren Produkte soll die Energieeffizienz zu den wichtigsten Parameter gehören. Im Bereich der schnelllaufenden Industrietore stellt Efaflex mit kürzesten Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten und sehr guten Isolationseigenschaften seiner Tore ein solches Produkt zur Verfügung: Es sorgt durch Energieeffizienz und technische Perfektion zuverlässig für reibungslosen Materialfluss.
Triebfeder Innovation
Innovation ist auch im Hause Schletter seit der Firmengründung ständige Triebfeder für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens gewesen. 1968 wurde es als ein handwerklicher Betrieb für die Kleinserienfertigung von Fenstern und Fassadenteilen errichtet. Firmengründer Ludwig Schletter Senior erkannte die Vorteile des damals noch sehr ungebräuchlichen Werkstoffes Aluminium und erwarb sehr schnell die zur Verarbeitung notwendigen Erfahrungen.
Mit den Jahren hat sich das Unternehmen mit sehr viel Kompetenz in der Bearbeitung von Metallwerkstoffen etabliert. Auf 30.000 m² Fertigungsfläche und mit 600 Mitarbeitern weltweit entwickelt und fertigt das Unternehmen für seine Kunden Produkte und Systeme vom individuellen Einzelteil bis zur Großserie. Bahn- und Automotive, Solar Montagesysteme, Sportgeräte sowie Messestände und Standbausysteme sind nur einige der Bestandteile aus der Produktpalette des Unternehmens.
Meist gelesen

Euchner mit IO-Link-Safety-Lösungen auf der Hannover Messe: Die letzten 20 Meter im Fokus
Auf der Hannover Messe präsentiert Euchner in Halle 27, Stand F50, seine neuesten Entwicklungen in der Sicherheitstechnik.

Grüner Bunker Hamburg: Intelligente Videoüberwachung und Personenzählung für ein sicheres, modernes Stadtgarten-Konzept“
Grüner Bunker Hamburg: Moderne Sicherheitstechnik, Besucherzählung und Videoüberwachung für einen einzigartigen Stadtgarten

NIS2 & OT Security – was jetzt zu tun ist: Live Webinar am 19. Mai, 11 Uhr
Praxisnah zur sicheren OT: Die nächsten Schritte – im Webinar am 19. Mai, 11–12 Uhr.

BASF eröffnet 2028 innovatives Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen: KI-Technologie für maximale Sicherheit am Standort
BASF stärkt Sicherheit: Neues Gefahrenabwehrzentrum in Ludwigshafen mit KI & Leitstelle ab 2028

Interview mit Klüh Security-Geschäftsführer Sven Horstmann über integrierte Alarmempfangsstelle (AES) und Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
Klüh Security: Zertifizierte AES/NSL setzt neue Maßstäbe für KRITIS-Schutz, Alarmmanagement und Informationssicherheit












