Uvex hypervision: Vollsichtbrille und Faceguard für umfassenden Gesichtsschutz
Das Hypervision Faceguard System des deutschen PSA-Herstellers Uvex bietet Komfort und Sicherheit für das gesamte Gesicht. Gerade auch im Handwerk spielt das preisgekrönte Produkt seine Stärken aus.


Wo Jule Rombey arbeitet, da fallen Späne. Die 27-Jährige ist passionierte Tischlermeisterin und weiß, wovon sie spricht. „Die liegt richtig gut an“, sagt die Handwerkerin und man sieht ihr die Freude darüber an. „Die“ ist an diesem Morgen im vergangenen November auf der A+A 2025 die Schutzbrille Uvex Hypervision. Hier wurde diese erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und Jule Rombey war eine der Ersten, die sie testen durfte. Dass sie an ihrem Kopf richtig gut anliegt, ist ihr eine Betonung wert, denn: Sie ist Brillenträgerin. Normalerweise drücken Schutzbrillen, die über ihrer Korrektionsbrille getragen werden, unangenehm auf die Bügel. Doch das Modell Hypervision, eine Vollsichtbrille mit Neigungs- und längenverstellbarem Kopfband, schafft durch Aussparungen am Tragkörper Platz für die Brillenbügel, „und das heißt, es tut auch beim Arbeiten nicht weh“, freut sich Rombey.
Was die Schutzbrille gerade für Tischlerinnen und Tischler aber auch für viele weitere Gewerke besonders attraktiv macht, ist die Tatsache, dass die Brille mit einem Mundteil, dem sogenannten Faceguard, zu einem kompletten Gesichtsschutz ausbaubar ist. So sind Augen, Nase, Wangen, Mund und Kinn beispielsweise beim Schleifen, Sägen, Flexen oder Lackieren sicher vor umherfliegenden Partikeln, wie etwa Spänen, geschützt. „Die Hypervision mit Faceguard eignet sich für Bereiche, in denen ein vollständiger Schutz des Gesichts notwendig, eine hohe mechanische Festigkeit jedoch nicht erforderlich ist“, erklärt Saskia Wild, Product Manager Eyewear bei Uvex. „Die Kombination aus Hypervision und Mundschutz ist jedoch kein Ersatz für ein Visier“, so Wild. Das weise nämlich eine höhere mechanische Festigkeit auf.
100 Jahre Erfahrung
Die neue Vollsichtbrille ist eine Innovation des traditionsreichen deutschen Herstellers, welcher vor 100 Jahren in Fürth gegründet wurde. Bis heute produziert Uvex Schutzbrillen auf dem neuesten Stand der Technik in allen Farben und Formen und für die unterschiedlichsten Anwendungen. So werden die Lacke für die Beschichtungen (innen beschlagfrei, außen kratzfest) beispielsweise selbst angerührt; Produktentwicklung und Produktion arbeiten Hand in Hand.
Uvex stellt aber nicht nur Augenschutz her; über die Jahrzehnte hat sich das Unternehmen dem Arbeitsschutz von Kopf bis Fuß verschrieben: Vom Helm bis zum Sicherheitsschuh ist alles im Portfolio enthalten.
Immer im Fokus stehen dabei drei übergeordnete Ziele: Schutz, Komfort und Design. Diese wurden auch in der Uvex Hypervision verwirklicht: Die robuste Polycarbonat-Scheibe ist dank bewährter Supravision-Beschichtungstechnologie dauerhaft beschlagfrei und kratzfest und schützt vor gefährlicher UV-Strahlung bis 400 nm. Als Alternative bietet Uvex die Schutzbrille auch mit einer flexibleren Celluloseacetat-Scheibe mit innenseitiger Antibeschlagwirkung und UV380-Schutz. Das optimierte Scheibendesign ermöglicht eine nahezu uneingeschränkte Sicht – für eine bessere Wahrnehmung von Gefahrenstellen und erhöhte Sicherheit am Arbeitsplatz. Die weiche, extrabreite, adaptive Gesichtsauflage sorgt für eine universelle Passform und einen dichten Sitz ohne Druckstellen, selbst bei längeren Tragezeiten, auch bei Brillenträgerinnen wie Jule Rombey. Ein indirektes Belüftungssystem unterstützt die Luftzirkulation.
Die Brille lässt sich nicht nur mit dem stufenweise arretierbaren Faceguard kombinieren, sie ist auch mit Helm, Atemschutzmaske oder Gehörschutzkapseln kompatibel – für zuverlässigen Arbeitsschutz nach Maß.
Ausgezeichnetes Design

Ein „extrem ansprechendes, modernes Design“ attestiert Saskia Wild der Uvex Hypervision und darf sich dabei auch auf echte Experten berufen. Denn in diesem Jahr wurde das Modell mit dem Red Dot Design Award, einer der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für Produktgestaltung, bedacht. Die Brille „überzeugt mit durchdachten Details und weist zudem hohen Tragekomfort auf“, heißt es im Juryurteil.
Maurice Odendahl kommt aus der Praxis; er deckt hauptberuflich Dächer.
Mit einer ordentlichen Prise Humor berichtet er auf Social Media mittlerweile über 200.000 Followern aus dem Leben eines Handwerkers. Gemeinsam mit Jule Rombey nahm er auf der A+A das Hypervision System unter die Lupe und stellte augenzwinkernd fest, dass das Faceguard nicht nur helfe, „wenn dein Altgeselle oder dein Lehrling eine sehr feuchte Aussprache hat“, sondern auch „wenn du Fliesen abstemmst, es spritzig wird oder es krass splittert – dann hast du auch einen Schutz im Gesichts- und Halsbereich.“ Sein Fazit: „Ziemlich nützlich finde ich das. Das habe ich so vorher auch noch nicht gesehen.“
Rombey und Odendahl haben erkannt: Die Einsatzmöglichkeiten der Schutzbrille sind dank des anklippbaren Faceguards mannigfaltig. Nicht nur im Handwerk.

















