Zutrittskontrolle und Sicherheitstechnik in Hotels

Als Teil des Facility-Managements inHotels ist der Sicherheitsbereich mittlerweile unabdingbar. Die Auf­gaben werden zunehmend komplexer und vielfältiger: Neue Anforderungen an die...

Foto: Eky Chan / Fotolia.com
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Als Teil des Facility-Managements in Hotels ist der Sicherheitsbereich mittlerweile unabdingbar. Die Auf­gaben werden zunehmend komplexer und vielfältiger: Neue Anforderungen an die Nutzung der Objekte, höhere Sicherheitsbestimmungen, notwendige Anpassungen der älteren, ab­genutzten Bauobjekte sowie Sanierungen stellen immer umfassendere Anforderungen dar. Ein weiterer ­Aspekt, der die Gebäudesicherheit herausfordert, ist der erhöhte Komfortanspruch der Hotelgäste: Ein ­angenehmes Ambiente, genügend Erholungsmöglichkeiten und eine große Palette an Dienstleistungen, Wellnessbereiche oder Erlebnisgas­tronomie gehören in vielen Hotels mittlerweile zum Standardangebot.

Sichere Gebäudetechnik wie Überwachungsanlagen und Schließkomponenten sind gerade in Hotelanlagen unabdingbar, da ein stetiges Wechseln der Gäste, Tagesbesucher und externes Personal schnell den Überblick verlieren lässt. Des Weiteren sind nicht alle Räumlichkeiten für Gäste zugänglich, sodass auch hier Kontrollen notwendig sind. Sicherheitsmaßnahmen sollten dennoch nicht das Wohlgefühl der Gäste einschränken. „Um Ansprüchen von Gästen und Hotelverantwortlichen Rechnung zu tragen, müssen Gebäudesicherheit und -management in der Hotelbranche eine gemeinsame Verbindung mit Komfort und Ästhetik eingehen", erklärt Tammo Berner, Key Account Manager von Miditec Datensysteme. Das Bremer Unternehmen arbeitet seit über 27 Jahren in den Bereichen Zutrittskontrolle, Sicherheitssysteme und Personalzeiterfassung und hat mit den MTZ Hotel Solutions den Aspekt Komfort und Ästhetik in seine Sicherheits- und Managementlösungen in einem Gesamtpaket integriert.

Integration in visualisiertes ­Management-Tool
Zutrittskontrolle und Sicherheitstechnik lassen sich problemlos in das MTZ Building Security Management System von Miditec integrieren. Dabei handelt es sich um ein visualisiertes Überwachungs- und Management-Instrument. MTZ Building Security Management stellt Position und Status von Meldern, Zutrittslesern und Türen online übersichtlich in Systembildern oder Gebäudegrundrissen dar. Animierte Icons zeigen veränderte Zustände wie „Tür offen" oder „geschlossen" und Statuswechsel wie „Alarm" sofort an. Als Beispiel kann hier eine offene Zimmertür angebracht werden: Steht diese über einen angegebenen Zeitpunkt hinaus offen, wird die Rezeption aufmerksam gemacht.

Bei Störungen, Gefahren oder Einbruch besteht demzufolge frühzeitig die Möglichkeit von Gegenmaßnahmen. Eine Positionierung zeigt den Ort des Alarms automatisch im Gebäudegrundriss an. Handlungsanweisungen im Programm unterstützen den Anwender bei Entscheidungen über Wahl und Durchführung von Maßnahmen. MTZ Hazard Detection bietet die Grundlage für die Integration weiterer Gefahrenmeldetechniken: Sind beispielsweise Kameras im System integriert, bekommen jeweils zuständige Personen im Gefahrenfall direkt ein Livebild von der entsprechenden Kamera auf den Bildschirm.

Komfortabel und umweltschonend
Mit MTZ Hotel Solutions lassen sich darüber hinaus automatische Einstellungen für Räume vornehmen, was den Gästekomfort erhöht und gleichzeitig umweltschonende Aspekte hat. Betritt ein Gast etwa seinen Raum und steckt die Karte in den intelligenten Card-Schalter, stellen sich selbstständig angenehme Licht- und Klimaverhältnisse ein. Optische LED-Anzeigen, mit denen das Personal digital am Zutrittsleser erkennt, welcher Raum gereinigt oder nicht betreten werden soll, sollen die üblichen Knauf-Anhänger ablösen. Nutzt die Reinigungskraft den Card-Schalter, schalten sich andere Lichtverhältnisse ein als bei Gästen, und die Klimaanlage regelt auf eine angenehme Arbeitstemperatur.

Wichtigster Vorteil ist die Kombination von Zutrittskontrolle und Gefahrenmeldetechnik: Wenn die Alarmanlage unscharf gestellt ist, lassen sich die Räume oder das Gebäude dennoch durch die vorhandene Zutrittskontrolle überwachen. Dies ist besonders in Zonen interessant, die bei Nichtnutzung scharf geschaltet werden, wie etwa Lagerräume. Hardware und Software lassen sich individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen jedes Kunden zuschneiden. „Miditec sieht sich nicht als bloßer Hersteller von Technik, sondern als Anbieter umfassender Lösungen für Sicherheit und Komfort mit einem Schwerpunkt auf der Hotelbranche", so Katrin Förster Sales Manager Hotel Security.

Berechtigung auf der Gastkarte
Durch Schnittstellen zu den Hotelmanagementlösungen wie zum Beispiel Micros Fidelio und Protel lassen sich alle Berechtigungen ganz einfach beim Check-in-Vorgang über eine Programmierstation auf die Gastkarte schreiben. Bestellt ein Gast etwa bei seiner Reservierung zusätzlichen Zugang zur Clubetage oder reserviert einen Parkplatz, erfolgt das Schreiben der Autorisierung auf die Karte automatisch. Gäste erhalten somit auch die Berechtigung, Fahrstühle des Hotels mit den jeweils freigeschalteten Etagen zu nutzen.

MTZ Hotel Solutions stellt ein Höchstmaß an Sicherheit bereit: Offene Türen lösen nach Ablauf eines bestimmten Zeitfensters Warnsignale aus, beschädigte Türen erkennt das System unverzüglich über Gefahrenmeldungen, und verlorene Karten lassen sich innerhalb weniger Millisekunden für alle Onlineleser sperren. Bei erneuter Nutzung lösen gesperrte Karten ebenfalls Warnhinweise aus.

Um Sicherheitseinrichtungen zu schaffen, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen, arbeitet der Hersteller eng mit Hoteliers, Architekten und Designern zusammen. Von puristischer Moderne bis zu gediegener Exklusivität bietet das Unternehmen 5-­Sterne-Lösungen für Raum und Zeit aus einer Hand. Um dem hohen Anspruch an Design und maximaler Flexibilität gerecht zu werden, kooperiert das Unternehmen mit Herstellern in den Bereichen Schalterprogramme und exklusive Bedien- und Steuerelemente. „Mit technischen Raffinessen wird das Hotelmanagement von der zeitaufreibenden Beschäftigung mit sicherheitstechnischen Problemen entlastet, sodass sich das Management wieder wichtigen Kernaufgaben widmen kann", sagt Tammo Berner.

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