Kübler produziert Mund-Nasen-Masken


Vergangene Woche lief bei Kübler am Standort Plüderhausen die Produktion von Mund-Nasen-Masken an. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Näherei werden ab sofort tausende von Masken anfertigen, um den großen Bedarf zu bewältigen. Als Hersteller von Arbeits- und Schutzkleidung mit über 60-jähriger Erfahrung war und ist Kübler in der Lage, Teile der Produktion schnell und unkompliziert umzustellen. Je nach Bedarf können in Zusammenarbeit mit Konfektionspartnern kurzfristig weitere Produktionskapazitäten bereitgestellt werden.
Das aktuelle Angebot umfasst Modelle mit Gummiband und zum Binden in den Farben Bordeaux, Marine, Mittelgrau und Orange. Die eingesetzten Gewebe – 100 Prozent Baumwolle oder Baumwoll-Polyester-Mischungen – sind für eine Wäsche mit 90 °C ausgelegt. Um die Masken individuell an die Gesichtsform anpassen zu können, verfügen sie über drei Falten und einen eingearbeiteten, formbaren Nasenbügel.
„Mit der Fertigung von Mund-Nasen-Masken wollen wir dazu beitragen, die derzeitigen Engpässe zu beseitigen und so helfen, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen“, erklärt Michael Stiegert, Geschäftsführer von Kübler. Wichtig ist es ihm in diesem Zusammenhang hervorzuheben, dass es sich bei den hergestellten Masken nicht um ein Medizinprodukt oder persönliche Schutzausrüstung handle. „Da die Masken wie jedes Kleidungsstück eine physische Barriere bilden, gehen die Fachleute aber von einer gewissen Schutzfunktion aus“, führt Stiegert weiter aus. So könnten sie die Übertragung von größeren Tröpfchen beispielsweise durch Husten des Trägers und eine Kontaktinfektion durch Berührung der Mund- und Nasenschleimhaut mit kontaminierten Fingern reduzieren.
Business Partner
Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KGJakob-Schüle-Str. 11-25
73655 Plüderhausen
Deutschland
Meist gelesen

Großrazzia im Sicherheitsgewerbe
Bei einer bundesweiten Razzia sind Ermittler gegen ein mutmaßliches Netzwerk aus Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in der Sicherheitsbranche vorgegangen.

Schwachstelle RFID: Warum ein Update jetzt Pflicht ist
Viele Zutrittssysteme arbeiten noch mit RFID-Verfahren, die längst überholt sind. Was früher Standard war, gilt heute als Risiko – und entspricht nicht mehr aktuellen Anforderungen.

IQSIGHT: Start in neue Ära intelligenter Videolösungen
Die neue Marke IQSIGHT, hervorgegangen aus Bosch Video Systems, setzt konsequent auf einen "Intelligence‑First"-Ansatz.

GIT SICHERHEIT startet neues Branchenformat: „SicherMacher – Der Talk mit den Marktführern“
Neues, aufmerksamkeitsstarkes Videoformat kommt mit der 35-Jahre-Jubiläumsausgabe.

VIP-Interview: Imke Bruns, Resilience Managerin bei Axel Springer
VIP in der Welt der Sicherheit: Imke Bruns, Head of Resilience Management bei Axel Springer










