04.05.2011 • News

Umfrage zeigt: Aufgaben von Sicherheitsmanagern unbekannt

Neun von zehn Erwerbstätigen kennen die Berufsbezeichnung Sicherheitsmanager. Allerdings kann nur die Hälfte der Befragten auch die Aufgaben benennen, die zu diesem Berufsbild gehö...

Neun von zehn Erwerbstätigen kennen die Berufsbezeichnung Sicherheitsmanager. Allerdings kann nur die Hälfte der Befragten auch die Aufgaben benennen, die zu diesem Berufsbild gehören.

Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) im Februar und März unter 1.002 Erwerbstätigen. Dabei unterstützen Sicherheitsverantwortliche den Staat zunehmend beim Schutz der Bevölkerung und von Unternehmen.

Während es bis etwa zum Jahr 2000 in der Sicherheitsbranche noch hauptsächlich Quereinsteiger gab, hat sich dank der wachsenden Nachfrage die Branche seitdem professionalisiert: „Drei Viertel der Sicherheitsunternehmen sehen heute einen Bedarf an Fach- und Führungskräften mit akademischer Ausbildung", erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober, wissenschaftlicher Leiter des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Sicherheitswirtschaft & Unternehmenssicherheit an der DUW. Die DUW reagiert auf diesen Bedarf und hat den ersten universitären Masterstudiengang in Kooperation mit der Bundespolizei und dem VDI/VDE-IT entwickelt, der die Bedürfnisse der Sicherheitsbranche ganzheitlich abdeckt.

Seit Oktober 2010 vermittelt das zweijährige berufsbegleitende Masterprogramm dafür das notwendige Rüstzeug: betriebliches, rechtliches und technisches Wissen bis hin zu ethischen Fragen und Führungskompetenzen. Die Studierenden lernen, Gefährdungen rechtzeitig zu erkennen, Sicherheitskonzepte zu entwickeln, umzusetzen und fortlaufend anzupassen.

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