Nachhaltige PSA: Weniger Abfall, weniger CO₂, mehr Umweltschutz.
In der Welt des Arbeitsschutzes ist die Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung (PSA), wie z. B. der Schutzkleidung, von größter Bedeutung. Bei der Wahl der PSA geht es aber nicht mehr nur um die Sicherheit der Mitarbeitenden: Die Verantwortung für die Umwelt wird immer wichtiger. Das stellt HSE-Manager*innen vor neue Herausforderungen.

Kreislaufwirtschaft für Schutzkleidung
Kreislaufwirtschaft für Schutzkleidung
So bieten Einweg-Overalls zwar lebenswichtigen Schutz für die Arbeitskräfte im Einsatz, aber sie sind auch eine beträchtliche Quelle für Kunststoffabfälle und Kohlendioxidemissionen – nicht zuletzt, weil auch die Verpackungen von PSA oft nicht recycelt werden. Es ist an der Zeit, dass Fachleute für Sicherheit und Gesundheitsschutz die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft in ihre PSA-Strategien einbeziehen.
In einer Kreislaufwirtschaft geht es darum, Abfälle zu minimieren, Materialien in Gebrauch zu halten und regenerative und restaurative Systeme zu unterstützen. Textilien, einschließlich der für die Herstellung von Schutzkleidung verwendeten Materialien, bieten ein erhebliches Potenzial für Verbesserungen. Das britische Waste and Resources Action Programme (WRAP) hat gezeigt, dass die Verbesserung der Langlebigkeit von Produkten den Kohlenstoff- und Wasserfußabdruck des Textilsektors bis 2030 halbieren könnte[1].
Um Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit zu erreichen, ist die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg unerlässlich. HSE-Manager*innen und PSA-Hersteller müssen viel enger zusammenarbeiten, um Kreislaufverfahren zu entwickeln, die die Umweltauswirkungen von PSA vom Entwurf bis zum Ende der Nutzung reduzieren.
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