Sicherer Austausch von Schützen: Wie Sie beim Tausch defekter Bauteile Produktionsausfall und Haftungsrisiken vermeiden
In jeder Produktion gilt es, Stillstände zu vermeiden. Dennoch kann es passieren, dass Maschinen ausfallen. Fehlersuche und Instandsetzung müssen dann schnell erfolgen, damit nicht zu viel wertvolle Produktionszeit verloren geht und der durch den Stillstand entstandene Schaden auf ein Minimum reduziert wird. Tobias Blicke, Produktmarketing Experte für Maschinensicherheit bei ABB erläutert in diesem Artikel, worauf es beim zügigen Tausch sicherheitsrelevanter Bauteile ankommt und welche Risiken es zu beachten gilt.

Wichtige Aspekte beim Austausch sicherheitsrelevanter Bauteile
Das Vorgehen ist dann nicht mehr so einfach: In vielen Betrieben wird mit Anlagen produziert, bei denen die Bediener regelmäßig in den Gefahrenbereich der Maschinen eingreifen müssen. Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen sind zwingend erforderlich, beispielsweise in Form optischer Sensorik. Dringt der Bediener einer Anlage mit einem Körperteil in den Gefahrenbereich einer Maschine ein, löst die Schutzeinrichtung mittels opto-elektronischer Sensoren einen Maschinen-Stopp aus. Entscheidend ist dabei, dass dies in der vom Hersteller der Maschine vorgegebenen Zeit passiert. Denn von der Reaktionszeit bis zum vollständigen Anlagen-Stopp hängt der Sicherheitsabstand ab.
An dieser Stelle zeigt sich, warum dem Tausch von defekten Bauteilen, die die Arbeitssicherheit betreffen, ein besonderes Augenmerk gilt. Mit der Zeit verschleißen beispielsweise die Schütze, die in Kombination mit in einer berührungslos wirkenden Schutzeinrichtung wie beispielsweise dem Lichtgitter Orion von ABB verbaut sind. Ist dies der Fall, steht die Maschine still. Damit die Produktion wieder aufgenommen werden kann, muss nun das defekte Schütz schnellstmöglich getauscht werden. Um kein Sicherheitsrisiko einzugehen, muss jedoch zwingend darauf geachtet werden, dass das Ersatzteil alle Anforderungen vollumfänglich erfüllt.
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