Mobility: Wachstums-Chancen für die digitale Videoüberwachung

Das Thema Mobility ist in aller Munde. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Bei Motorola geht man im Jahr 2011 beispielsweise von Steigerungsraten bei Tablet-PCs von 150 %-...

Das Thema Mobility ist in aller ­Munde. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Bei Motorola geht man im Jahr 2011 beispiels­weise von Steigerungsraten bei ­Tablet-PCs von 150 %-200 % aus.

Laut der Marktforschungsfirma ABI Research steigen z. B. die Mobility-Services in den nächsten drei Jahren im Schnitt um 81 %. Zunächst wird der Umsatz 2013 auf 20 Mrd. US-­Dollar anwachsen. Zusätzlich steigt die Akzeptanz beim Kunden (ein nicht zu unterschätzender Faktor) stetig an und wird durch den Cloud-Trend weiter gepuscht.

Der Grund für den Mobility-Boom liegt auf der Hand - und zwar in Form von Smartphones, Ipads bzw. Tablet-PCs und anderer mobiler Endgeräte.

Ihre Erfolgsstory verdankt sich immer leistungsstärkeren CPUs und Displays, dem UMTS-Ausbau sowie den Verbesserungen hinsichtlich Abdeckung, Flatrate und Geschwindigkeit. All das macht es zunehmend leichter, die Kunden von der Lösung zu überzeugen.

Die digitale Videoüberwachungsindustrie setzt ebenfalls auf die „Mobilität" der angebotenen Lösungen. Dies ist dank der UMTS-Verfügbarkeit heutzutage kein Problem mehr und wird konsequent ausgebaut. Viele Hardware-Hersteller haben diesen Trend lange Zeit nicht richtig erkannt: Es wurden einzelne Produkte angeboten, anstatt Lösungen für Systemhäuser sowie Errichter zu entwickeln. In drei Schritten wurde diese Lücke innerhalb der letzten drei Jahre geschlossen.

Schritt 1 - die Client-Server-Lösung
Eine Client-Software ermöglicht den entfernten Zugriff auf digitale Videoüberwachungslösungen. Die Software kann auf einem Notebook oder PC installiert werden und sich mit der Server-Software (z. B. der Management- und Überwachungssoftware) mittels einer Internetverbindung verbinden. Über diese Kombination kann von jedem Ort der Welt aus auf das Überwachungssystem zugegriffen werden.

Schritt 2 - Zugriff per App
Mit der immer weiter voranschreitenden App-Entwicklung erhalten auch Nutzer einer digitalen Videoüberwachungslösung einen großen Mehrwert: die mobile Überwachung gewünschter Objekte wird komfortabler und flexibler. Hersteller haben Apps entwickelt, die es jederzeit ermöglichen, auf digitale Videoüberwachungen zuzugreifen. Allerdings gab es noch niemanden, der das System selbst mobil auslegte.

Schritt 3 - die mobile Lösung
Die Lösung selbst wird mobil und erweitert somit den Einsatz der digitalen Videoüberwachung um ein Vielfaches. Solche Produkte werden z. B. für den Einsatz im Transportwesen entwickelt: Kamera, NVR und PoE-Komponenten sind nun bereit, als Lösung in einer „rollenden Anwendung" installiert zu werden. Mittels UMTS/WLAN können auch diese Objekte jederzeit mobil überwacht werden. Das weckt Begehrlichkeiten: Neue Märkte und Umsatzchancen werden eröffnet, das hat der Fachhandel gebraucht. Mit über 80 % Wachstum (laut einer ABI Research Studie) bieten sich hier echte Umsatzchancen und Potenziale, um Neukunden zu gewinnen.

Ausblick
Eine strikte und konsequente Umsetzung der Mobilitätsstrategie in sämtlichen Märkten wird neue Dienstleistungen und somit auch neues Umsatzpotenzial hervorbringen. Sei es im Transportwesen oder beim Endkunden mit Einfamilienhaus. Zusätzlich werden Produkte als Plug&Play-Lösung konzipiert und weitere Verknüpfungen mit dem "Automatisierten Haus" entwickelt.

Hier greifen z. B. Home-Automation-Funktionen, die dann ebenfalls über eine App von mobilen Endgeräten aus gesteuert werden können. Ein Beispiel: Man kehrt mit dem Flugzeug aus dem Winterurlaub zurück und schaltet per App die Heizung im Haus an. Bereits am Urlaubsort konnte man auf die installierten IP-Kameras im Eigenheim zugreifen und so jederzeit sichergehen, dass daheim alles in Ordnung ist.

Fachhandel und Systemhäuser müssen sich dieser neuen Aufgaben und Chancen bewusst werden und sich ihnen stellen. Allerdings war es noch nie einfacher, eine neue Technologie in Projekten umzusetzen und somit neue Umsatzquellen zu generieren. Das Thema Mobility ist, auch dank der Medien, akzeptiert und jedem präsent.

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