Perimeterschutz: Falschalarmquote signifikant senken

Wie vermeidet man Falschalarme? Natürlich lässt sich die Empfindlichkeit des Systems reduzieren – allerdings können dadurch auch relevante Ereignisse herausgefiltert werden. Eine Alternative bietet das System „Perimeter+“ von Geutebrück.

Ein Hund braucht – ebenso wie Wildtiere oder auch Blätter im Wind – keinen...
Ein Hund braucht – ebenso wie Wildtiere oder auch Blätter im Wind – keinen teuren Falschalarm auszulösen. © Geutebrück

Falschalarme sind teuer und gefährlich. Kalkuliert wird mit 50 Cent bis 3 Euro pro Vorgang. Noch bedenklicher: Viele Systeme melden häufiger Falschalarme als relevante Ereignisse. Werden Falschalarme zur Routine, werden echte Alarme leicht übersehen. Das Sicherheitssystem wird damit nutzlos.

Klassische Videoanalyse erkennt Bewegungen sehr gut. Schwierig wird es bei Umgebungseinflüssen wie umherfliegenden Insekten, Lichtreflexen, Blätter oder Wildtieren. Sie lösen häufig Falschalarme aus. Mit aufwendiger Parametrierung und kontinuierlicher Justierung lassen sich diese reduzieren, doch das ist zeit- und kostenintensiv.


Klassifizieren mit KI

Dagegen sind Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren, in der Lage, erkannte Objekte zu klassifizieren. Allerdings lassen sie sich auch austricksen: Eine Person, die einen einfachen Pappkarton über sich stülpt, erkennt die KI nicht als Mensch und meldet keinen Alarm – ein „false negative“.

Besonders sicher ist die Kombination beider Verfahren in „Perimeter+“ von Geutebrück. Bewegungen werden zuverlässig erkannt und als Person, Fahrzeug oder Objekt kategorisiert. Das System reduziert somit die Falschalarm-Quote auf ein Minimum. Weitere Vorteile ergeben sich durch die hohe Reichweite des Systems. So wird der Perimeter verlässlich geschützt – mit weniger Kamerainfrastruktur.

Da Perimeter+ serverbasiert ist, lassen sich auch Bestandssysteme optimieren, ohne aufwendige Investition in neue Kameras. Vordefinierte Sicherheitsprofile im Konfigurationsassistenten liefern die optimale Balance zwischen Detektionsverlässlichkeit und Fehlarmrisiko. Das spart Parametrierungskosten.

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