09.05.2022 • TopstoryPerimeterschutzRoboticsRobotertechnik

Sicherheitsroboter für den Einsatz im Perimeterschutz: Zukunftstechnologie zum Anfassen

Hochentwickelte Roboter für vielfältige Einsätze testen, das war möglich auf der Hausmesse von Security Robotics am 5. und 6. April.

Roboter mit Sicherheitsaufgaben mal selbst testen und steuern, um einen eigenen Eindruck zu gewinnen. Für Sicherheitsverantwortliche, Wachdienste, Gebäudedienstleister und Interessierte bestand dazu die Möglichkeit - am 5. und 6. April 2022 auf dem Security-Robotics-Testgelände in Leipzig. So zeigten die Teilnehmer und Besucher dann auch großes Interesse an der Präsentation der Lösungen von Security Robotics anlässlich der „2. Security Robotics Innovation Days“ in Leipzig. Namhafte Unternehmen und internationale Dienstleister aus der Sicherheits- und Facility-Branche begutachteten persönlich und vor Ort die Leistungsfähigkeit intelligenter Roboter - die sich auch und vor allem für den Einsatz im Perimeterschutz eignen.

Etliche Unternehmen aus der Automobil-, Logistik- oder auch der Bekleidungsindustrie setzen aktuell bereits auf die vernetzte Robotertechnik von Security Robotics, um unter anderem ihre Liegenschaften und Werte zu sichern. Tendenz steigend.

Security Robotics ist als Software-Spezialist ein Vorreiter der intelligenten Robotertechnik. Die „Roboter-Rohlinge“ werden individuell programmiert und für die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Schon heute sind die Roboter unter realen Bedingungen bei vielen Kunden im Einsatz. Und durch die individuelle Programmierung sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt.

Im Zuge der digitalen Transformation wollen immer mehr Unternehmen ihre Sicherheits- und Wartungsaufgaben durch intelligente Systeme unterstützen. Auf der Hausmesse in Leipzig konnten die Teilnehmer aus erster Hand erfahren, wie die Roboter auf unterschiedlichstem Terrain selbst schwierigste Aufgaben meistern.

Egal ob Kontrollgang inklusive Treppensteigen, Luftüberwachung bei Nacht oder mehrsprachige Begrüßung und Besuchereinweisung, die Roboter beeindrucken mit Zuverlässigkeit und Effizienz: „Es ist schlichtweg unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit und Genauigkeit die Roboter ihre Aufgaben erledigen und gleichzeitig auf neue Situationen reagieren können“, so ein Besucher aus dem Bereich Unternehmenssicherheit.

Roboter im Kommen
Der Markt für professionelle Serviceroboter wächst deutlich. Wurden im Jahr 2018 weltweit 8,5 Milliarden Dollar für intelligente Profihelfer ausgegeben, waren es ein Jahr später bereits 11,2 Milliarden. Laut Branchenverband IFR werden es im Jahr 2023 schon beinahe 28 Milliarden sein. Mit einem Durchschnittswachstum von über 30% pro Jahr gehört die Branche zu den wichtigsten Zukunftsmärkten überhaupt.

In Deutschland hat der Run auf Serviceroboter erst begonnen. Traditionell sind hier vor allem Industrieroboter im Einsatz, also Roboter, die den industriellen Fertigungsprozess optimieren. Weit über 200.000 Industrieroboter sind aktuell in Deutschland tätig. Dagegen sind Roboter, die in Bereichen wie Sicherheit, Wartung und Gesundheitsschutz unterstützen, hierzulande erst im Kommen.

Ganz anders ist die Situation in den USA und Asien, wo Unternehmen ihre Bürokomplexe und Fertigungsanlagen bereits durch smarte Roboter schützen, inspizieren und warten lassen. Das geht soweit, dass bei neugebauten Anlagen gänzlich auf eine Umzäunung verzichtet wird, denn die Sicherheitsroboter schützen und kontrollieren bisweilen engmaschiger als jeder Zaun.

Ausführliche Berichte über weitere Erkenntnisse der Security Robotics Innovation Days, über die Einsätze der Sicherheitsroboter sowie ein Interview mit Gründer und Geschäftsführer Aleksej Tokarev, Dozent an der Studienakademie Leipzig, lesen Sie auch demnächst in GIT SICHERHEIT.

Die Roboter von Security Robotics

  • Argus, ein radbetriebener Sicherheitsroboter für die Überwachung mittelgroßer bis großer Gelände und für den Einsatz in der Dunkelheit
  • Spot, ein vierbeiniges Allroundtalent von Boston Dynamics für den Schutz kleiner bis mittelgroßer Gelände, der sich auf nahezu jedem Untergrund sicher bewegen kann
  • Beehive, eine vollautonome Roboterdrohne mit intelligenter Videoanalyse für Flugpatrouillen
  • Promobot V4, ein freundlich dreinblickender, digitaler Empfangsroboter

Business Partner

Logo:

Security Robotics Development & Solutions GmbH

Mühlweg 44
04319 Leipzig
Deutschland

Kontakt zum Business Partner







Meist gelesen

Photo
29.02.2024 • TopstorySecurity

Ein Sturz ins Hafenbecken: Mit KI Häfen sicherer machen

In Dänemark ertrinken mehr Menschen als in Deutschland. Um für dieses Problem eine Lösung zu finden, haben sich Actas, ein Kooperationspartner des dänischen Technologieunternehmens Milestone Systems, und die Universität Aalborg (AAU), zusammengetan. Mit der Unterstützung des Tryg Fonden wurde ein Entwicklungsprojekt zur Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in Kombination mit Videotechnologie ins Leben gerufen, mit dem die Sicherheit im Hafen von Aalborg – einem der verkehrsreichsten Häfen Dänemarks – deutlich verbessert werden soll.

Photo
15.03.2024 • TopstorySecurity

Elektronisches Schließsystem bei Engelbert Strauss

Engelbert Strauss ist einer der weltweit führenden Hersteller von Arbeits-, Gebrauchs- und Schutzausrüstung. Als einer der Top-5-Online-Händler in Deutschland ist Strauss seit Jahrzehnten führend im Bereich Customizing und Branding. Das Familienunternehmen mit Sitz im hessischen Main-Kinzig-Kreis bei Frankfurt beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter und produziert in 27 Ländern weltweit, mit Schwerpunkt in Südostasien. Verschiedene Standorte wurden mit einem elektronischen Schließsystem von Uhlmann & Zacher ausgestattet.

Photo
16.04.2024 • TopstorySecurity

Datenschutz und Expansion im DACH-Markt bei Eagle Eye Networks

Eagle Eye Networks hat sich mittlerweile in Europa mit seinen Cloud-Lösungen einen Namen gemacht. Nun expandieren sie auch in Sachen Personal, sie bauten eigens ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main und legen großen Wert auf Cybersicherheit. Im Interview mit Lisa Holland, Redakteurin der GIT SICHERHEIT, berichtet Rishi Lodhia, Managing Director EMEA, von den diesjährigen Plänen und seinen Zukunftsvisionen – von KI bis Datenschutz.