SimonsVoss: Intelligentes Schließ- und Zutrittsmanagement zum Schutz von Schülern und Lehrern

In nicht allzu ferner Zukunft werden die Schulen wieder für alle Kinder geöffnet sein. Und weil das Lehrkonzept an Schulen nun mal von Offenheit und Selbstverantwortung geprägt ist, wird im Hinblick auf Eingänge, Flure, Türen, Spinde und Schränke die Kontrolle wieder unabdingbar. Denn es geht um die Sicherheit aller im Gebäude anwesenden Personen. Ein intelligentes Schließ- und Zutrittsmanagement, wie es das System 3060 von SimonsVoss Technologies bietet, sichert die Eingänge, dokumentiert den Zutritt, vergibt temporäre Berechtigungen und schützt im Notfall Lehrkräfte und Schüler.

Schule: offen sein, aber dennoch geschützt - eine echte Herausforderung....
Schule: offen sein, aber dennoch geschützt - eine echte Herausforderung. Schließsysteme von SimonsVoss leisten dabei gute Dienste. Bild: Wiley/Getty Images/iStockphoto

So sah es an Schulen früher aus: Der Hausmeister im grauen Kittel und mit einem dicken Schlüsselbund in der Tasche war der Herrscher über das Öffnen und Schließen aller Tore und Türen im Schulgebäude. Neben ihm besaßen die Lehrkräfte und das Reinigungspersonal Schlüssel zum Haupteingang und Klassenzimmern. Die Schlüsselvergabe wurde handschriftlich in Listen vermerkt.

Heute ist bei vielen älteren mechanischen Schließanlagen, die an den Grundschulen und weiterführenden Schulen nach wie vor gebräuchlich sind, eine systematische Nachverfolgung der vorhandenen oder kopierten (Einzel-)Schlüssel oft nicht mehr möglich.

Die Lehrer verfügen in der Regel über einen Generalschlüssel und Schlüssel für Aufbewahrungsschränke. Bei ständig wechselnden Nutzern wie den Vertretungslehrern oder den Springern der „mobilen Reserve“ den Überblick zu bewahren, ist schwierig. Vergisst eine Lehrkraft beispielsweise den Computer-, Chemie- oder Werkraum abzuschließen, ist die Ausstattung ungesichert.

Nur ein Identifikationsmedium pro Nutzer
Dabei erfordert gerade die spezielle Struktur von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mit einer Vielzahl von ein- und ausgehenden Menschen ein intelligentes, flexibles und zentral zu steuerndes System. Unberechtigte Aufenthalte fremder Personen im Schulkomplex müssen unbedingt und zu jeder Zeit vermieden werden.

Der Schutz vor Diebstahl, Einbruch und Vandalismus ist ein ebenso wichtiges Thema wie mögliche Notszenarien, etwa der Ausbruch eines Brandes.

Eine passgenaue Lösung für Schulen und andere Bildungsreinrichtungen bietet Simons- Voss, Spezialist für digitale Schließtechnik, mit dem vernetzten Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060. Dieses ist sicher, wartungsarm und leicht zu bedienen. Pro Person ist nur ein einziges Identifikationsmedium notwendig. Die Um- und Nachrüstung von mechanischer auf digitale Technik ist auch bei laufendem Betrieb möglich.

Berechtigungen, Fernöffnung und -schließung
Durch wechselnde Belegungspläne und Nutzer in jedem neuen Schuljahr verändert sich die Situation in Schulgebäuden permanent. Verschiedene Personengruppen – darunter Lehrer, Schüler, Reinigungspersonal und Techniker – benötigen zu unterschiedlichen Zeiten Zutritt zu unterschiedlichen Gebäudebereichen. Ein Trend ist auch die multifunktionale Nutzung von einzelnen Räumen und die Weitervermietung an externe Personenkreise.

Das kann das Bereitstellen der Aula für Veranstaltungen, die Vermietung des Musikstudios an Gruppen oder das Öffnen der Turnhalle für Vereine sein. In solchen Fällen ist die Kontrolle von Zugangsberechtigungen besonders relevant.

Mit dem System 3060 lassen sich neben Haupteingang, Nebeneingängen, Fluren und Türen auch Aufzüge, Spindschränke und Schranken ansteuern. So kann zum Beispiel der Haupteingang zur Unterrichtszeit für alle geöffnet werden und außerhalb des definierten Zeitfensters nur für Personen mit Zutrittsberechtigung wie Lehrer und Reinigungskräfte.

In Notfallsituationen lassen sich alle Türen mit einem Knopfdruck ver- und entriegeln; auch Fernöffnungen von bestimmten Türen sind programmierbar. Sind Aufzüge im Gebäude vorhanden, können einzelne Stockwerke für bestimmte Personen freigegeben werden.

Sicherheitsplus durch „Door Monitoring“
Die Funktion des „Door Monitoring“ ermöglicht je nach Bedarf eine Überwachung von allen Zugangstüren oder nur von sensiblen Bereichen. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind durch das Protokollieren der Schließvorgänge gewährleistet. Sämtliche Änderungen an der Schließanlage oder bei den Schließmedien werden ebenfalls dokumentiert, sodass Manipulation ausgeschlossen ist.

Praktisches Detail bei der Vergabe von Identifikationsmedien: Neben den stabilen und langlebigen Transpondern können auch vorhandene Smartcards, z. B. Schülerausweise, als digitaler Schlüssel verwendet werden. Verlorene Medien werden mit einem einzigen Mausklick gesperrt, um Missbrauch vorzubeugen. Gesteuert wird das System vom Facility Management mit der LSM-Software, die SimonsVoss in verschiedenen Versionen bedarfsgerecht für jede Schulanwendung liefert.

Vernetzung als Option
System 3060 Anlagen können nach Bedarf offline, virtuell vernetzt oder online betrieben werden. Im Online-Betrieb werden alle Funktionen und Änderungen der Zutrittsrechte zentral in der LSM und in Echtzeit über das Netzwerk ausgeführt. Eine Vor-Ort-Programmierung der Schließung entfällt. Online-Betrieb bietet höchsten Komfort und höchste Sicherheit. Offline-Anlagen können jederzeit auch noch nachträglich zu Online-Anlagen vernetzt werden.

Im virtuellen Netzwerk hingegen werden Änderungen der Zutrittsrechte und weitere Informationen über „verkehrsgünstig“ installierte Gateways auf die Identifikationsmedien übertragen und an die Schließungen verteilt.

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