Videoüberwachung: Die Vorteile von Remote Video Services

Remote Video Services sind Sicherheitsdienstleistungen, bei denen Kameras an strategischen Standorten installiert werden und ein zentrales Sicherheitszentrum die Videoübertragungen in Echtzeit empfängt und analysiert. Mit der Remote-Überwachung durch Sicherheitskräfte in Notruf- und Serviceleitstellen können Straftaten verhindert werden, wie beispielsweise unberechtigter Zugang oder Diebstahl.

Remote Video Services, auch als Fern- oder Videoüberwachungsdienste bekannt, sind fortschrittliche Lösungen zum effektiven Schutz von Objekten. Diese Dienstleistungen ermöglichen es Sicherheitsdienstleistern wie Securitas Deutschland, Ereignisse in Echtzeit zu überwachen und auf potenzielle Sicherheitsbedrohungen schnell zu reagieren.
 

Vorteile von Remote Video Services

Remote Video Services sind Sicherheitsdienstleistungen, bei denen Kameras an strategischen Standorten installiert werden und ein zentrales Sicherheitszentrum die Videoübertragungen in Echtzeit empfängt und analysiert. Diese Dienstleistung ermöglicht es Sicherheitsexperten, Ereignisse wie Eindringlinge, Einbrüche oder andere verdächtige Aktivitäten sofort zu erkennen und entsprechend zu handeln. Durch den Einsatz ausgewählter Kameras und Lautsprecher am Objekt und der Remote-Überwachung durch Sicherheitskräfte in Notruf- und Serviceleitstellen können Straftaten verhindert werden, wie beispielsweise unberechtigter Zugang oder Diebstahl.

Im Gegensatz zu Überwachungssystemen die lediglich Aufzeichnungen liefern, bieten Remote Video Services also aktive und präventive Sicherheitslösungen. Für Securitas Deutschland ist klar, dass herkömmliche Sicherheitsansätze allein nicht mehr ausreichen, um den vielfältigen Herausforderungen der heutigen Welt gerecht zu werden. Remote Video Services bieten eine Vielzahl von Vorteilen:

  1. Echtzeit-Überwachung: Standorte lassen sich rund um die Uhr in Echtzeit überwachen. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf unerwünschte Vorfälle oder potenzielle Bedrohungen.
  2. Kosteneffizienz: Physische Sicherheitspräsenz kann reduziert werden, ohne dabei an Sicherheit einzubüßen. Dies führt zu Kosteneinsparungen, da weniger Personal vor Ort erforderlich ist.
  3. Skalierbarkeit: Die Sicherheitsmaßnahmen können besser an den Bedarf angepasst und skaliert werden. Dies ist besonders nützlich für Unternehmen mit wechselnden Anforderungen.
  4. Einfache Integration: Moderne Plattformen können nahtlos in bestehende Sicherheitssysteme integriert werden, was eine reibungslose Implementierung gewährleistet.

In einer Zeit, in der nahezu jeder Aspekt unseres Lebens digitalisiert wird, ist es folgerichtig, dass auch die Sicherheitsbranche von dieser Entwicklung profitiert. Die Möglichkeit, Standorte von entfernten Orten und von den Securitas-Service- und -Notrufleitstellen aus zu überwachen, eröffnet ein weites Spektrum an Möglichkeiten zur Steigerung der Effektivität und Effizienz von Sicherheitsmaßnahmen.

Bei der Nutzung von Remote Video Services ist das Sammeln, Übertragen und Speichern von Daten unerlässlich. Jedes angeschlossene Detektionssystem erzeugt Video- und Metadaten, die analysiert werden müssen, um potenzielle Bedrohungen zu identifizieren. Diese Daten umfassen Aufnahmen von Personen und Ereignissen, Zeitstempel, Kamerastandorte und vieles mehr. Es ist wichtig, die verschiedenen Arten von Daten zu verstehen, die im Zusammenhang mit Remote Video Services erfasst werden, um die möglichen Auswirkungen auf den Datenschutz zu bewerten.


Datenschutz und Datensicherheit

Erhobene Videodaten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert, wobei strengste Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. Persönliche Daten werden anonymisiert und nur für den vorgesehenen Sicherheitszweck genutzt. Auch bei den Remote Video Services von Securiton ist der Datenschutz daher ein zentrales Thema. Sowohl die Notruf- und Serviceleitstellen des Unternehmens als auch dessen Kunden, die diese Dienstleistung nutzen, müssen sicherstellen, dass die erfassten Daten in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzgesetzen behandelt werden. Hier sind einige wichtige Fragen zu berücksichtigen:

  1. Transparenz: Mitarbeiter sollten über den Einsatz von Remote Video Services informiert sein.
  2. Zweckbindung: Die erfassten Daten dürfen ausschließlich für Sicherheitszwecke verwendet werden.
  3. Speicherung und Zugriff: Es muss klare Regelungen zur Speicherung der erfassten Daten geben, das gilt auch für den Zugriff auf die Daten. Sicherzustellen ist, dass die Daten angemessen gesichert sind, damit unbefugten Personen keinen Zugriff haben.
  4. Anonymisierung und Pseudonymisierung: Die Daten sollten so weit wie möglich anonymisiert oder pseudonymisiert werden, um die Identität von unrelevanten Personen.
  5. Datenübertragung: Die Daten müssen dem Stand der Technik entsprechend verschlüsselt werden, um den Schutz vor unbefugten Zugriff, etwa bei Übertragungen, sicherzustellen.

Frank Müller, Geschäftsführer von Securitas Electronic Security, sagt in Bezug auf die Datensicherheit von Remote Video Services: „Aus meiner Sicht ist es hier unsere Aufgabe als Spezialist in diesem Bereich den Einsatz zusammen mit den Auftraggebern und den Interessensparteien abzuwägen und alle notwendigen Punkte, wie Privatsphäre, Umgang mit den gewonnenen Daten, Löschungskonzepte und Datenzugang genauestens zu besprechen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es deutlich mehr positive Gründe für die Verstärkung von Videoüberwachung gibt als dagegen.”


Für nahezu jede Branche eine Lösung

Remote Video Services bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Sicherheitsdienstleistungen zu verbessern und proaktiv auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren. Unternehmen wie Securitas Deutschland setzen auf diese Technologie, um für nahezu jede Branche effektive Lösungen anzubieten. In einer Zeit, in der die Digitalisierung unaufhaltsam voranschreitet, erweisen sich Remote Video Services als Antwort auf die wachsenden Anforderungen an zeitgemäße Sicherheitssysteme. Wichtig dabei ist jedoch immer der verantwortungsvolle Umgang mit Daten, um den Schutz der Privatsphäre und den Datenschutz zu gewährleisten.

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